Sicheres Krankenhaus – Küche

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Lärm

01 | Informationen

An Arbeitsplätzen mit Lärmexpositionspegeln von mehr als 85 dB (A) können bei Mitarbeitern irreversible Gehörschaden verursacht werden. Solche Arbeitsplätze, die als „Lärmarbeitsplätze“ bezeichnet werden, kann es beispielsweise in Spülküchen geben.

Lärmquelle ist meist das unvermeidbare gegeneinander Schlagen von Geschirr beim Ein- und Ausladen an der Spülstraße.

Lärmminderungsmaßnahmen für derartige Arbeitsplätze sind vorrangig technische Maßnahmen, wie die Beschaffung von lärmarmen Geräten und Betriebsmitteln und bauliche Lärmschutzmaßnahmen.

Erst anschließend sind geeignete organisatorische und dann persönliche Maßnahmen, z. B. Verwenden von Gehörschutz, zu ergreifen.

Der durch das Geschirr an der Spülstraße verursachte Lärm lässt sich als Lärmquelle nicht eliminieren. Daher müssen geeignete raumakustische und organisatorische Maßnahmen ergriffen werden.

Die Spülstraßen werden neben hygienischen Gründen auch zur Lärmminderung in separaten Räumlichkeiten der Spülküche aufgestellt. Hierdurch wird die Zahl der Mitarbeiter, die dem Lärm ausgesetzt sind, reduziert.