Sicheres Krankenhaus – Operationssaal

OP

 

Einschleusen/Ausschleusen

01 | Informationen

Die Schleuse bildet die Grenze zwischen dem OP-Bereich und dem übrigen Krankenhaus. Die Patienten werden im Regelfall vom Stationspersonal zur Patientenschleuse gebracht und dort vom einschleusenden Personal und Mitarbeitenden aus der Anästhesie in Empfang genommen.

Beim Ein- und Auschleusen stehen aus Sicht des Arbeitsschutzes die Rückenbelastungen im Vordergrund.

Idealerweise wird der Patient mittels eines Patientenumbetters vom Bett auf den OP-Tisch (Einschleusen) bzw. vom OP-Tisch ins Bett (Ausschleusen) transferiert. Die Umlagerung des Patienten erfolgt, indem die Liegefläche mit Umrollmechanik unter den Patienten gleitet und so für einen sicheren Transfer vom Bett auf den OP-Tisch oder umgekehrt sorgt.

Es wird zwischen stationären und mobilen Systemen unterschieden. Stationäre Patientenumbetter sind in der Patientenschleuse fest installiert. Mobile Systeme können an unterschiedlichen Orten eingesetzt werden.

Patientenumbetter dienen einerseits der Entlastung des einschleusenden Personals, weil durch sie das manuelle Umlagern und Transferieren entfällt. Andererseits ermöglichen sie für den Patienten einen sicheren Transfer, da sein Gewicht vom Umbetter und nicht vom Personal getragen wird.