Sicheres Krankenhaus – Operationssaal

OP

 

Fußböden

01 | Informationen

Von Bodenbelägen dürfen für die Nutzer keine Gefährdungen ausgehen, die zu Stürzen führen könnten. Fußböden müssen rutschhemmend, eben und frei von Stolperstellen sein. Als Stolperstellen gelten Erhöhungen von mehr als 4 mm.

Um die Rutschgefahr zu verringern, müssen bestimmte Reibungswerte zwischen Schuh und Fußboden vorhanden sein. Werden die Anforderungen der DGUV Regel 108-004 (bisher: GUV-R 181) „Fußböden in Arbeitsräumen und Arbeitsbereichen mit Rutschgefahr“ berücksichtigt und entspricht die Bewertungsgruppe des Bodenbelages im OP R 9, gelten die Beläge als sicher.

Seit Januar 2005 müssen für neu eingebaute Bodenbeläge dieser Bewertungsgruppe entsprechende Prüfzeugnisse vorliegen. Benachbarte Arbeitsbereiche mit unterschiedlicher Rutschgefahr, in denen die Beschäftigten wechselweise tätig sind, sollen einheitlich mit dem Bodenbelag der jeweils höheren Bewertungsgruppe ausgestattet werden.

Eine Übersicht von Bodenbelägen für Arbeitsräume und Arbeitsbereiche mit Rutschgefahr, die vom Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) geprüft wurden, enthält die sogenannte Positivliste . Für den Bereich der Waschräume und Personaltoiletten ist ein Bodenbelag der Bewertungsgruppe B erforderlich, da es sich hier um einen „nassbelastenden Barfußbereich“ gemäß der DGUV Information 207-006 handelt.