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Reinigung und Desinfektion
Stand: 06/2021

NA Reinigung und Desinfektion

Flächendesinfektion gehört in Kliniken zum Tagesgeschäft. So hilfreich und notwendig die Desinfektion für die Vermeidung von Keimausbreitung und Infektionen auch ist: Sie birgt auch Risiken für die Beschäftigten. Der Umgang mit Desinfektionsmittelkonzentraten (in der Regel als „ätzend“ gekennzeichnet) kann zu Schädigungen der Augen und der Haut führen. Aber der Kontakt mit den verdünnten Gebrauchslösungen kann Hauterkrankungen einschließlich Allergien hervorrufen. Nicht zuletzt können auch, insbesondere bei zu hoher Dosierung der Desinfektionsmittel, für den Menschen schädliche Inhaltsstoffe über die Atemwege aufgenommen werden. Beim Umgang mit Desinfektionsmitteln sind daher ein guter Kenntnisstand der Beschäftigten sowie ein hohes Maß an Sorgfalt zwingend erforderlich.

Für einen sicheren Umgang mit Reinigungs- und Desinfektionsmitteln sind insbesondere die folgenden Arbeitsschritte und Aspekte zu beachten:

Hygiene

Zu vielen qualitätsrelevanten Aspekten hat der die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e. V. (ABDA) Leitlinien und Arbeitshilfen veröffentlicht. Unter der Überschrift Hygienemanagement finden sich beispielsweise Muster-Hygienepläne sowie eine Checklisten für die Raumhygiene.

Weitere Informationen zur Hygiene finden Sie auf den Seiten der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V. (AWMF), insbesondere in deren Leitlinien.

Auch die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene e.V. (DGKH) hält auf ihren Seiten zahlreiche Fachinformationen und Hygiene-Tipps.