Sicheres Krankenhaus – Operationssaal

OP

Infektionsgefährdung  

Bereichskleidung / Schutzkleidung

01 | Informationen

Schutzkleidung dient primär dem Personalschutz, teilweise auch der Verhinderung der Keimverschleppung (z. B. MRSA) und dem Patientenschutz (z. B. KMT). Sie wird aufgabenbezogen getragen, wenn eine Gefahr der mikrobiellen Kontamination und der Keimverschleppung besteht. Sie beinhaltet im Sinne der Biostoffverordnung (BioStoffV) die sogenannte persönliche Schutzausrüstung.

Schutzkleidung kann die folgenden Teile umfassen:

  • flüssigkeitsdichte Einmalschürzen (bei Gefahr der Durchnässung)
  • Schuhe
  • Handschuhe (steril, unsteril)
  • Kittel (Mehrfachkittel, Einmalkittel)
  • Haarschutz
  • Brillen/Gesichtsschutz (bei Gefahr der Aerosolbildung)
  • Mund-Nasen-Schutz

Schutzkleidung ist patienten- und aufgabenbezogen zu tragen. Der Umfang bestimmt sich nach dem Personalrisiko, dem Risiko der Keimverschleppung und dem Infektionsrisiko der Patientinnen und Patienten.