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Massenanfall von Verletzen

01 | Informationen

Eine große Anzahl von Verletzten oder Kranken wird als Massenanfall von Verletzten – kurz MANV – bezeichnet. Ein MANV ereignet sich durch Unglücke, Krisen oder Katastrophen wie terroristische Anschläge.

Krankenhäuser sind im Rahmen der Regelung zur Krankenhausalarmplanung per Gesetz verpflichtet, auf einen MANV vorbereitet zu sein. Auf Bundesebene wird dies im Zivilschutz- und Katastrophenhilfegesetz (ZSKG) geregelt. Die Bundesländer spezifizieren die Regelungen zur Krankenhausalarmplanung anschließend in den Landesgesetzen. 

Ein MANV-Ereignis tritt meistens außerhalb des Krankenhauses auf. Die innerklinischen Abläufe und Strukturen bei einem MANV sind in einem Krankenhaus an die jeweiligen Rahmenbedingungen anzupassen. Ziel ist die optimale Vorbereitung auf eine zeitgleiche Einlieferung einer Vielzahl von Patientinnen und Patienten.