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Patientenaufnahme

02 | weitere Hinweise

24-Stunden-Betrieb: Aufnahmen in Krankenhäusern der Akutversorgung müssen für den Tages- und Nachtbetrieb geeignet sein. Wenn, wie es häufig der Fall ist, zu betriebsschwachen Zeiten und nachts die Aufnahme vom medizinischen Personal übernommen wird, ist es sinnvoll, die Aufnahmeformalitäten in den Untersuchungsräumen zu erledigen. Dafür müssen dort entsprechende Eingabeplätze vorhanden sein.

Sicherheit: In der Notfallambulanz spielen Sicherheitsfragen eine große Rolle – Versorgungssicherheit, Datensicherheit, Mitarbeitersicherheit. Eine Barriere zwischen Besucher/Patientenbereich und Aufnahmearbeitsplätzen, meist als offene oder verglaste Theke, ist in der Regel unverzichtbar. Ebenso sollte der Zugang für Besucherinnen und Besucher/Patientinnen und Patienten in den Aufnahme- und Untersuchungsbereich kontrollierbar sein (mindestens in betriebsschwachen Zeiten, in denen wenig Personal im Dienst ist). Diese Maßnahmen dürfen selbstverständlich Patientinnen und Patienten nicht so weit distanzieren, dass die Einschätzung des Zustandes beim Erstkontakt nicht adäquat möglich ist oder die Versorgungssicherheit gefährdet wird.
Weil in der Notaufnahme aggressives Verhalten und Übergriffe von Patientinnen und Patienten/ Besucherinnen und Besuchern/Angehörigen nicht ausgeschlossen werden können, ist es sehr vorteilhaft, wenn der Aufnahmebereich auch auf der besucherabgewandten Seite betreten und verlassen werden kann. Für Bedrohungssituationen sind entsprechende Handlungsanweisungen sowie ggf. Notruf- oder Alarmsysteme vorzuhalten.