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Raumgestaltung  

Isolierbereich

02 | weitere Hinweise

Im Zuge des Ausbruchs von Ebolafieber in Westafrika im Jahr 2014/2015 hat das Robert Koch-Institut ein Rahmenkonzept inklusive Arbeitsschutzmaßnahmen für den Kontakt mit hochpathogenen (Biostoffe der Risikogruppe 4) Keimen entwickelt. Solche Patientinnen und Patienten sollten auf Sonderisolierstationen (SIS) behandelt werden.

Es kann jedoch vorkommen, dass Patientinnen und Patienten mit hochpathogenen Krankheitserregern zunächst ein Krankenhaus aufsuchen, ohne dass die Diagnose bereits bekannt ist.

Der Unternehmer muss daher im Rahmen seiner Gefährdungsbeurteilung festlegen, welche persönliche Schutzausrüstung (PSA) für einen solchen Fall bereitzuhalten und einsetzen ist. Nur so kann ein Mindestschutz für die Beschäftigten gewährleistet werden. Die entsprechend der Gefährdungsbeurteilung notwendige PSA sollte direkt im Isolierbereich vorgehalten werden.

Darüber hinaus sind die Beschäftigten in der richtigen Anwendung dieser PSA zu unterweisen. Das korrekte An- und Ablegen der PSA muss regelmäßig geübt werden. Möglichkeiten zur Entsorgung der PSA und des Mülls sind vorzuhalten.