Sicheres Krankenhaus – Apotheke

AP

 

CMR Arzneistoffe – Gefährdungsbeurteilung

01 | Informationen

Aufgrund der Wirkweise der Substanzen ist beim Umgang mit CMR-Arzneistoffen besondere Vorsicht geboten. Grundsätzlich muss der Arbeitgeber vor Beginn der Arbeiten und danach regelmäßig die Arbeitsbedingungen und Gefährdungen bei Tätigkeiten mit Zytostatika bewerten und Maßnahmen ergreifen, um die Gesundheit und Sicherheit der Beschäftigten am Arbeitsplatz zu schützen.

Ein erster Schritt ist, Informationen über die Stoffe, mit denen gearbeitet werden soll, zu gewinnen. Relevante Informationen sind in der Regel in Sicherheitsdatenblättern und anderen Fachinformationen enthalten, die bei der systematischen Ermittlung und Bewertung der Gefährdung der CMR-Arzneistoffe zur Verfügung stehen. Der Arbeitgeber hat alle Arbeitsbereiche zu erfassen, in denen Beschäftigte Tätigkeiten mit CMR-Arzneimitteln durchführen. Alle CMR-Arzneimittel, mit denen offen umgegangen wird oder die zu applikationsfertigen Zubereitungen verarbeitet werden, sind im Gefahrstoffverzeichnis aufzuführen (Ziffer 5.1, Abs. 1, TRGS 525 v. 9/2014).

Weitere Informationen geben die TRGS 400 „Gefährdungsbeurteilung für Tätigkeiten mit Gefahrstoffen“, die TRGS 401 „Gefährdungen durch Hautkontakt“ und die TRGS 402 „Gefährdungen durch Einatmen“.